Wie ist das Album entstanden?

Wie bereits Lazarus haben wir diese Scheibe mit Theo Wolf in den Theory-Studios in Mannheim produziert. Wir sind als Band gereift und zusammengewachsen. Da gab es einerseits Arrangemententscheidungen, die eine Rolle in der Entwicklung spielten, aber auch Entscheidungen in Sachen Soundgestaltung. Darüberhinaus konnte unser Neuzugang Renat seinen persönlichen Stil in die Drumparts einfließen lassen.
Man braucht bei unseren Geschwindigkeiten eine gute Definition im Sound. Das urtümliche Donnern sollte aber erhalten bleiben. Theo Wolf konnte das technisch hervorragend umsetzen. Apropos Donnern: Einen sehr großen Unterschied im Sound dürfte wohl auch die Wahl der Cabinets bei den Gitarren gewesen sein. Während der Vorgänger hauptsächlich mit 2x12er-Boxen recorded wurde, hört man nun die guten alten Marshall 4x12er, die den rohen und rauen Sound der 80er Thrash-Bands prägten. Der Sound ist durch diese Entscheidung erwachsener geworden.

Was könnt ihr zu den Songs sagen?

Caught in a nightmare: Der Titeltrack spricht für sich. 100% geballte Power, der man nicht entkommen kann. Einfach die Sacrada-DNA, genauso wie Nearest Enemy. Ein Song den wir ausschließlich mit Downstrokes spielen und daher eine Herausforderung und ein regelrechter Kampf gegen einen Feind darstellt. Der Name ist eben Programm. Four days dead ist ein Song der Thematisch eigentlich genauso gut auf die Lazarus EP gepasst hätte. Der Titel stand bei Brainstormings auf einer umfangreichen Liste zu möglichen Bandnamen. Da wir uns für Sacrada entschieden haben musste aus dem Titel also noch etwas gemacht werden. Semper Fi ist ein ziemlich alter Song aus Derricks Back-Katalog gewesen, dem in Sacrada neuer Glanz verliehen werden konnte. Er ist mit Abstand der eingängigste und melodielastigste Song auf dem Album. Das Outro wurde aus Outtakes von Dominiques Leadgitarren gestaltet und versetzt den Hörer mit den unterschwellig beigemischten Dudelsäcken in die schottischen Highlands. One last shot: Ein Song der sich aufgrund des Tunings etwas heller präsentiert. Aber lasst euch nicht täuschen. Dieser Song ist pure Zerstörung und ein würdiges Finale für Caught in a nighmare.